Ein Aufwärtstrend liegt vor, wenn der Kurs eines Finanzinstruments über einen längeren Zeitraum ein Muster aus höheren Hochs und höheren Tiefs bildet. Dieses Muster deutet darauf hin, dass die Käufer die Kontrolle haben und bereit sind, nach Rücksetzern auf höherem Niveau wieder in den Markt einzusteigen.
In der technischen Analyse wird ein Aufwärtstrend häufig durch eine aufsteigende Trendlinie visualisiert, die unter den Tiefstkursen gezeichnet wird. Er kann über verschiedene Zeitrahmen hinweg existieren – von kurzfristigen Intraday-Trends bis hin zu langfristigen monatlichen Trends.
Viele Handelsstrategien basieren darauf, in Richtung des vorherrschenden Aufwärtstrends zu handeln, da die statistische Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung von Trends höher ist als für deren Umkehr.
Ein Aufwärtstrend gilt erst dann als beendet, wenn das Muster aus höheren Hochs und höheren Tiefs nachhaltig durchbrochen wird, was als Trendwende oder Konsolidierungsphase interpretiert werden kann.